Sozialsenatorin Dr. Melanie Leonhard überreicht die Patenschaftsurkunde an die beiden Vorstände der Heinrich-Leszczynski-Stiftung,
RA Ulrich Eggers (l.) und Dr. Peter Gitschmann (r.). Foto: André Otto

Grußwort zur Heinrich-Leszczynski-Stiftung


Die Heinrich-Leszczynski-Stiftung fördert innovative Projekte und Maßnahmen im System der Eingliederungshilfe für Menschen mit Behinderung. Derzeit läuft die erste Bewerbungsperiode, in der gemeinnützige Organisationen Projekte zur Förderung einreichen können; ab dem zweiten Halbjahr sollen die ersten Förderungen starten.

Diese Initiative trifft auf eine Hamburger Eingliederungshilfe, die bereits seit vielen Jahren innovativ in Bewegung ist, und vielerorts in Deutschland als vorbildlich eingeschätzt wird. Einige Modelle haben sogar Eingang in das aktuell im Gesetzgebungsprozess befindliche Bundesteilhabegesetz gefunden, wie zum Beispiel die Geldpauschalleistungen, das Budget für Arbeit, Träger- und Sozialraumbudgets etc.. Es ist erfreulich, dass diese von einem konstruktiven Trialog „Leistungsträger – Leistungserbringerverbände – Betroffenenorganisationen“ getragene Hamburger Reformdynamik nun auch seitens der Heinrich-Leszczynski-Stiftung gefördert wird.

Ich möchte die gemeinnützigen Organisationen in Hamburg dazu motivieren, diese Chance zu nutzen und ihre innovativen Weiterentwicklungsprojekte zur Förderung einzureichen. Der Heinrich-Leszczynski-Stiftung wünsche ich einen guten Start in die Projektförderung. Ich bin sicher, dass es uns gemeinschaftlich gelingen wird, die Hamburger Eingliederungshilfe weiter voranzubringen und damit einen wesentlichen Beitrag zu einer inklusiveren Stadtgesellschaft zu leisten.
Ich habe mich sehr gefreut, als mich der Vorstand der Heinrich-Leszczynski-Stiftung im Zuge des diesjährigen Neustifter-Patenschaftsprogramms fragte, ob ich die Patenschaft übernehmen und die Stiftung im ersten Tätigkeitsjahr öffentlichkeitswirksam unterstützen will. Das tue ich sehr gern.

Senatorin Dr. Melanie Leonhard

Urkunde

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